Herr Oberbürgermeister, 2026 steht Ellwangen mit der Landesgartenschau landesweit im Rampenlicht. Was bedeutet dieses Projekt für die Stadt?
Die Landesgartenschau (LGS) ist für Ellwangen weit mehr als ein großes Event – sie ist ein echtes Zukunftsprojekt für unsere Stadt. In den vergangenen Jahren konnten wir unsere Jagst gewässerökologisch aufwerten, Brachflächen reaktivieren und neue Aufenthaltsräume in Form eines Stadtparks schaffen. Diese Investitionen bleiben dauerhaft und verbessern die Lebensqualität in unserer Stadt weit über das Jahr 2026 hinaus.

Gleichzeitig zeigt die Gartenschau, was Ellwangen ausmacht: eine Stadt mit Geschichte, mit hoher Lebensqualität und vor allem mit Menschen, die gemeinsam anpacken. Besonders beeindruckt mich das Engagement der vielen Ehrenamtlichen. Mehr als 1.000 Helfende werden während der 164 Tage als Gastgeber für unsere Stadt wirken. Dieses Engagement ist ein großer Schatz und zeigt den starken Zusammenhalt Ellwangens und seiner Ortschaften.
Auch die Unterstützung des Landes Baden-Württemberg war für die Umsetzung entscheidend. Gleichzeitig bietet die LGS die Chance, Ellwangen landesweit sichtbar zu machen und viele Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bei uns zu begrüßen.
Herr Oberbürgermeister, wenn Ellwangen 2026 im Rampenlicht steht – was wünschen Sie sich persönlich für dieses besondere Jahr?
Ich wünsche mir vor allem, dass die Menschen diese besondere Zeit gemeinsam genießen. Die LGS bietet die Chance, unsere Stadt von ihrer schönsten Seite zu zeigen und viele neue Begegnungen zu ermöglichen.
Wichtig ist mir aber auch, dass über das Veranstaltungsjahr hinaus etwas bleibt: neue Orte der Begegnung, Impulse für die Stadtentwicklung und ein noch stärkeres Gemeinschaftsgefühl. Wenn am Ende viele Menschen sagen: „Das war ein besonderes Jahr für Ellwangen“, dann wäre das für mich persönlich das schönste Ergebnis.
